Frauensäule in Schillingsdorf (ab Herbst 2015)

 

Die Frauensäule befindet sich ungefähr 100m östlich der Kreuzung Riesstraße - Schillingsdorfer Straße im Ortsgebiet Schillingsdorf, direkt an der Bundesstraße von Graz nach Gleisdorf auf einer Anhöhe. Die Steinsäule ist zirka sieben Meter hoch und trägt eine Statue mit einer Madonna und dem Kind aus Sandstein nach der Art von Marx Schokotnigg. Am Sockel ist folgende Innschrift auf einer Marmortafel eingemeißelt: Diese Statue hat machen lassen Martin STARGOZ von Reichenberg anno 1721.

Im Erzherzog-Johann-Gedenkjahr 1959 wurde die Säule samt Statue restauriert. 1982 wurde die Frauensäule bei einem Verkehrsunfall schwer beschädigt. Nach der Sanierung durch Ernst Brogyányi wurde die Säule am 20.06.1982 im Rahmen einer Erzherzog-Johann Gedenkfeier wieder feierlich übergeben. Ein abermaliger Verkehrsunfall im Jahr 2014 führte zu einer Totalzerstörung der Säule und Statue. In mühevoller Kleinstarbeit wurden die zerstörten Teile durch das Team von Herrn Ghadir Alizadeh Saboor vor Ort sichergestellt und danach in der Werkhalle in Fürstenfeld wieder zusammengesetzt. Dieser Unfall wurde von der Gemeinde Kainbach bei Graz zum Anlass genommen, den Kreuzungsbereich des Frauensäulenweges mit der Riesstraße umzugestalten. Die Frauensäule wurde auf einem neuen, sichereren Standort im Herbst 2015 wieder aufgestellt.

Vom Standort der Säule hat man einen weiten Ausblick in die steirische Landschaft. Die Koralpe, Gleinalpe, der Schöckl und der Kulm sind an klaren Tagen greifbar nahe.

Frauensäule in Schillingsdorf (vor dem 9. März 2014)