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Bis 1848 war der Deutsche Ritterorden die bedeutenste Grundherrschaft in diesem Gebiet. Diese Ordensherren ließen hier ihre ausgedehnten Weingärten durch ein eigenes Amt in Moggau verwalten. So wurde vor allem an der Südostseite der heutigen Privatklinik Wein angebaut. Die ehemalige "Pension Bugl" war die Weinhube des Ordens.
Der Grazer Arzt Dr. Huber ließ 1890 auf dem höchsten Punkt, dem Buckelberg, das Annaheim errichten und ließ es als Sommer - Erholungshaus nutzen. Auch der berühmte Heimatdichter Peter Rossegger war zwischen 1910 und 1917 immer wieder im Annaheim zu Gast.
Unmittelbar nach der Gründung des ersten Erholungshauses entstanden zu dem selben Zweck zwei weitere Villen auf dem so genannten "Potenkogel", die noch heute Bestandeil der Privatklinik Laßnitzhöhe sind.
Die Sommerfrische auf dem Schemmerlrücken erfreute sich eines regen Zulaufs. Gäste aus Graz, welche mit Kutschen oder mit der Bahn in Laßnitzhöhe ankamen, genossen die gute Luft, die ruhige Umgebung und ausgedehnte Waldspaziergänge. Bereits 1901 war in Laßnitzhöhe ein Verein zur Verschönerung des Ortes gegründet worden. Nun gab es auch konkrete Ansprechpersonen, wenn es um die Makrierung und Instandhaltung der Wanderwege oder um die Pflege der Kurlandschaft ging.
Um die Jahrhundertwende erwarb eine Aktiengesellschaft die bereits besteheden Gebäude auf dem Potenkogel und das umliegende Areal. Das Kurhaus, welches noch heute einen wichtigen Teil der Marktgemeinde Laßnitzhöhe bildet, wurde 1898 fertig gestellt und vom Primararzt Sanitätsrat Dr. Eduart Miglitz über die Aktiengesellschaft erworben. Bis 1901wurde gebaut, schlussendlich war die Kuranstalt die modernste der Steiermark. So gab es ein eigenes Badehaus für sämtliche Wasserheilverfahren, ein Freiluftbad mit Duschen und einen eigenen Tennisplatz.

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